Kreistagsfraktion

Kreistagsfraktion

Legislaturperiode 2016 – 2021

Fraktionsvorsitzender

Dr. Christian Knoche
34369 Hofgeismar

“Eine rechtlich fundierte Arbeit im Kreistag ist für mich wichtig, um die gesellschaftlichen Bedingungen in unserem Landkreis aktiv mitgestalten und verbessern zu können. Als Kreistagsabgeordneter habe ich mich in den letzten 15 Jahren für soziale Gerechtigkeit und für die Rechte von Minderheiten eingesetzt. Dafür stehe ich auch weiterhin. Ausbau von Schulsozialarbeit, eine wohnortnahe Gesundheitsversorgung oder engagierte Hilfe für Flüchtlinge sind nur einige Beispiele. Notwendig ist beispielsweise die Einführung eines Sozialpasses, mit dem Erwerbslosen, Geringverdienern und Menschen mit niedrigen Renten die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht wird.”

Fraktionsmitglieder

Klaus Albrecht
34311 Naumburg

“Als Stadtverordneter der Stadt Naumburg bin ich mit kommunalen Angelegenheiten vertraut. Die systematische Unterfinanzierung der Kommunen und Landkreise führt zur Mangelverwaltung, z. B. werden Straßen nicht rechtzeitig saniert, freiwillige Leistungen werden gestrichen, die Gebühren für Kindergärten und Bestattungen und Grundsteuern werden immer wieder erhöht und trotzdem reicht das Geld für zukunftsweisende Projekte nicht. Investitionen können nur unter dem Spardiktat und der Kontrolle der Landesregierung stattfinden. Demokratische Strukturen werden damit mehr und mehr abgebaut. Wir brauchen ein Umsteuern! Die Folgen des demografischen Wandels dürfen nicht zu einer Verödung auf dem Lande führen. Konzepte für mehr Arbeitsplätze, für Ansiedlung und Integration von Flüchtlingen, für sozialen Wohnungsbau müssen her. Interkommunale Zusammenarbeit ist zu fördern. Dafür muss auch der Kreistag sorgen.”

Dr. Stephanie Knoche
34369 Hofgeismar

“Seit mehr als 20 Jahren bin ich als Ärztin im öffentlichen Gesundheitswesen tätig, davon seit 2002 im Landkreis und der Umgebung.
Daher weiß ich, wie wichtig allen Menschen die wohnortnahe, persönliche und qualifizierte medizinische Versorgung ist. Dies wird durch die niedergelassenen Kollegen und durch die Kreiskliniken des Landkreises gewährleistet. Es ist für mich unerlässlich, den Erhalt und den Ausbau der Kreiskliniken zu unterstützen, auch durch Kooperation mit Kliniken anderer Trägerschaften.
Gesundheitspolitik lässt sich von Flüchtlingspolitik nicht trennen. Wer behauptet, dass junge Menschen mit schweren Brandnarben an Gesicht und Händen (und dies sind nur die sichtbaren Verletzungen) aus rein wirtschaftlichen Gründen nach Europa flüchten, der will die Realität nicht
sehen. Es darf nicht sein, dass rechte Ideen und Ausländerfeindlichkeit mit nationalen Parolen wieder Einzug halten in das Gedankengut der Bevölkerung. Daher setze ich mich für die Menschlichkeit und den Frieden ein.”

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