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Mahnwache 13 Jahre Fukushima | 38 Jahre Tschernobyl

Kaufungen Rathaus Kaufungen

Gedenken an Fukushima und Tschernobyl: Mahnwache für die Stilllegung aller Atomanlagen in Kaufungen Am Montag, den 11. März 2024, zwischen 17:30 und 18:00 Uhr, versammeln sich Bürgerinnen und Bürger vor dem Rathaus in Kaufungen, um gemeinsam an die tragischen Ereignisse von Fukushima vor 13 Jahren und Tschernobyl vor 38 Jahren zu gedenken. Die Veranstaltung wird von der EnergieGenossenschaft Kaufunger Wald e.G. organisiert, die eine klare Forderung vertritt: die Stilllegung aller Atomanlagen. Im vergangenen Jahr wurden die letzten deutschen Atomkraftwerke abgeschaltet – ein Meilenstein, der sicherlich Anlass zum Feiern bietet. Doch die Realität mahnt zur Vorsicht. Die Urananreicherungsanlage in Gronau und die Brennelementefabrik in Lingen sind nach wie vor in Betrieb. Besorgniserregend ist dabei die geplante Erweiterung der Brennelementefabrik, insbesondere vor dem Hintergrund der Beteiligung von Rosatom, einem russischen Atomkonzern. Die Mahnwache in Kaufungen dient nicht nur dem Erinnern an vergangene Nuklearkatastrophen, sondern vor allem als Aufruf zur Fortführung des Kampfes für eine atomfreie Zukunft. Die Forderung nach der Stilllegung aller Atomanlagen ist aktueller denn je. Trotz des Abschaltens der letzten deutschen Atomkraftwerke ist das Risiko durch nukleare Aktivitäten nicht gebannt. Die Urananreicherungsanlage in Gronau und die Brennelementefabrik in Lingen stehen symbolisch für die Fortsetzung gefährlicher Atomprojekte. Es ist an der Zeit, die Stimme zu erheben und sich gemeinsam gegen diese Risiken zu positionieren. Insbesondere die geplante Erweiterung der Brennelementefabrik sollte kritisch hinterfragt werden – die Teilnahme von Rosatom wirft berechtigte Bedenken auf und erfordert eine genaue Überprüfung. Die Mahnwache bietet Raum für Solidarität und Austausch unter den Teilnehmenden, die sich für eine nachhaltige und sichere Energiezukunft einsetzen. Die EnergieGenossenschaft Kaufunger Wald e.G. ruft dazu auf, gemeinsam ein Zeichen zu setzen und sich für die Stilllegung aller Atomanlagen stark zu machen. Denn nur durch vereinte Kräfte kann der Weg zu einer strahlungsfreien Zukunft geebnet werden.

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