Wohnen ist Menschenrecht – Mieten müssen bezahlbar bleiben, auch im Landkreis

Wohnen ist Menschenrecht – Mieten müssen bezahlbar bleiben, auch im Landkreis

Der Wohnraum in Kassel ist knapp und teuer, deshalb ziehen immer mehr Menschen auch ins Kasseler Umland. Die hohe Nachfrage an Wohnraum beeinflusst adamit uch im Landkreis Kassel den Wohnungsmarkt und die Mietpreise.

Torsten Felstehausen, Sprecher des Kreisverbands DIE LINKE erklärt hierzu: „Besonders Orte, die an Kassel unmittelbar angrenzen sind von steigenden Mietpreisen betroffen. Der Wohnraum in Kassel ist begrenzt und teuer, viele können sich das nicht leisten. Gleichzeitig können die Menschen nicht zu weit von ihrer Arbeit wohnen, da noch Zeit für die Familie bleiben muss. Durch die hohe Nachfrage in Kassel und dem Umland steigen die Mietpreise hier in den letzten Jahren überproportional stark.”

 Es ist ein Problem sei, dass steigende Mieten immer nur als städtisches Problem gesehen werden. Schon längst habe die Mietpreissteigerung aber auch im ländlichen Raum ein beunruhigendes und unsoziales Maß angenommen.

Der Landkreis Kassel muss auf diese Tendenz dringend reagieren und mit einem eigenen Solzialwohungsprogramm die Preisspirale begrenzen. Das Recht auf Wohnen, darf nicht nur Investoren und Spekulanten überlassen werden, der Landkreis muss jetzt dort handeln, wo die Preise durch die Decke gehen. Bereits 2017 habe die linke Kreistagsfraktion die Gründung einer Wohnungsbaugesellschaft gefordert, die diese Aufgabe übernehmen kann. Bisher ist jedoch außer warmen Worten und Prüfaufträgen nichts passiert.

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