DIE LINKE unterstützt den Radentscheid Kassel

25. Juli 2018  Kreisverband

 

Niemand wird überrascht sein: Den Klimawandel kann man nicht mit SUVs bekämpfen; Die Luftqualität lässt sich nicht mit mehr Autos verbessern; Die Lebensqualität nimmt nicht mit breiteren Straßen zu.

Wenn wir diese Stadt zurückhaben wollen, als Schulkinder, Rentner*innen, Arbeiter*innen und Pendler*innen, Student*innen, Sport- und Freizeitradler*innen, dann müssen wir die Verkehrspolitik radikal ändern. Kreuzungsumbau und grüne Welle reichen nicht. Ganzen Beitrag lesen »

Zborschil: Naturwaldgebiet im Reinhardswald ausweiten!

24. Juli 2018  Vor Ort

Bild könnte enthalten: 1 Person, steht, Baum, im Freien und Natur

Heute bin ich im schönen #Reinhardswald unterwegs.

Auf Einladung des #NABU Hessen findet hier heute eine Waldbegehung statt. Der NABU möchte auf die Notwendigkeit von mehr Naturwäldern (Wälder, deren Bäume nicht der wirtschaftlichen Verwertung zum Opfer fallen) hinweisen. Der Anteil dieser Naturwälder liegt derzeit bei nur 3%.

Warum tun sie das? In 97% der Wälder werden Bäume schon in der ersten Hälfte ihrer Lebenszeit gefällt, für die Holzverarbeitung- oder nutzung. Unter dieser hohen Fluktuation leiden auch die Tier- und Pflanzenwelt. Die #Artenvielfalt in Wirtschaftswäldern fällt um einiges gering aus. Zum Beispiel gibt es dort oft Monokulturen aus Fichten oder Kiefern. Alte Bäume und damit auch „dicke“ Bäume bieten vielen Tierarten, wie zum Beispiel Vögeln oder seltenen Fledermausarten einen wichtigen Rückzugsort.

Der NABU fordert, dass bis zum Jahr 2020 5% der hessischen Wälder sog. Naturwälder sind. Dazu soll hier im Reinhardswald – übrigens das größte in sich geschlossene Waldgebiet in Hessen – ein #Schutzgebiet über 909 Hektar entstehen.

Ich unterstütze diese Forderung ausdrücklich. Das Land Hessen ist aus meiner Sicht in der Pflicht mit seinen Staatswäldern einen Beitrag zum Schutz einer bunten und lebhaften Flora und Fauna zu leisten. Und mal ehrlich: 5% sollten doch drin sein. Wir sollten nicht nur immer groß von #Nachhaltigkeit reden, sondern auch Taten folgen lassen.

Ich danke dem NABU für diese interessante Veranstaltung!

#ltwhe18 #dieLINKE

Demo am Fr. 27.07 – Gegen das Sterben im Mittelmeer

16. Juli 2018  Kreisverband

Menschen auf dem Mittelmeer sterben zu lassen, um die Abschottung Europas weiter voranzubringen und politische Machtkämpfe auszutragen, ist unerträglich und spricht gegen jegliche Humanität. Migration ist und war schon immer Teil unserer Gesellschaft! Statt dass die Grenzen dicht gemacht werden, brauchen wir ein offenes Europa, solidarische Städte, und sichere Häfen.

Wir solidarisieren uns mit allen Menschen auf der Flucht und fordern von der deutschen und europäischen Politik sichere Fluchtwege, eine Entkriminalisierung der Seenotrettung und eine menschenwürdige Aufnahme der Menschen, die fliehen mussten oder noch auf der Flucht sind.

Beginn 18:30 Uhr | Kassel | Hauptbahnhof

https://www.facebook.com/events/261173531327845/

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Vereinbarkeit von Familie und Beruf: Bald können Eltern zusammen mit ihren Kindern in den Krieg ziehen

31. Mai 2018  Linksjugend

Anlässlich des Hessentages in Korbach und dem Aufruf „Abrüsten statt Aufrüsten teilt Tim Zborschil, Direktkandidat zur Landtagswahl im Landkreis Kassel und Sprecher der dortigen Linksjugend mit:

„2017 haben 2128 Minderjährige eine militärische Ausbildung bei der Bundeswehr begonnen. Das ist verglichen mit 2011 mehr als eine Verdreifachung. Wenn unsere Verteidigungsministerin mit Vereinbarkeit von Familie und Beruf meinte, dass Eltern bald zusammen mit ihren Kindern in den Krieg ziehen können, ist sie leider erfolgreich. Schon 2014 hat die UN Deutschland empfohlen das Rekrutierungsalter auf 18 zu erhöhen.“

Bunte, coole Kampagnen auf Instagram und Snapchat, YouTube Dokumentationen, die zeigen wie spaßig noch die Arbeit bei der Bundeswehr sei; es gibt quasi keine Berufsbildungsmesse wo die Bundeswehr nicht mit dem größten Werbestand anwesend ist.

Jedes Jahr spendiert die Bundeswehr zudem ganzen Schulklassen kostenlose Ausflüge zum Hessentag – natürlich unter der Voraussetzung, dass man ihren Stand besucht und einen Vortrag hört.

Und selbst Schüler*Innen kurz vor dem Abschluss, Briefe mit Infomaterial nach Hause zu schicken, scheint nicht penetrant genug zu sein – abgesehen davon fragen wir uns woher sie die Adressen haben.

„Ich freue mich, dass mein Antrag zur Auflösung dieser unsäglichen Kooperationsvereinbarung des Landes Hessen und der Bundeswehr, die es überhaupt erst ermöglicht Schüler*Innen direkt zu kontaktieren in das Landtagswahlprogramm der LINKEN aufgenommen wurde. Damit wären diese perfiden Anwerbepraktiken beendet.“, so Zborschil weiter.

Wir bleiben dabei: Kein Werben fürs Sterben. Bundeswehr raus aus Schulen, für ein Werbeverbot und eine Kontaktsperre gegenüber Minderjährigen und eine Erhöhung des Rekrutierungsalter auf 18.

Jemand, der nicht mal Zigaretten kaufen darf, sollte auch nicht in einer Armee ausgebildet werden.

1 Jahr Linksjugend im Landkreis Kassel

27. Mai 2018  Linksjugend

Pressemitteilung, 27.05.2018

1 Jahr Linksjugend im Landkreis Kassel

Gestern vor einem Jahr hat sich die Linksjugend Basisgruppe im Landkreis Kassel auf ihrem Konstituierungstreffen in Schauenburg gegründet. Damals waren wir zu fünft, noch etwas grün hinter den Ohren und planten eifrig wie wir uns strategisch aufstellen wollten.

Inzwischen haben wir einen erfolgreichen Bundestagswahlkampf hinter uns gebracht, die Zahl der Aktiven vervielfacht, fallen regelmäßig durch Aktionen im Landkreis oder Pressemitteilungen auf, sind auf Social-Media-Plattformen der zumeist reichweitenstärkste Jugendverband im Landkreis Kassel und haben das tolle Privileg mit unserem Sprecher Tim Zborschil gar einen Direktkandidaten zur Landtagswahl zu stellen.

Was heißt das? Genau. Ein spannender Sommer und Herbst liegen vor uns. Gerade laufen die konkreten Planungen für den heißen Wahlkampf.

Tim Zborschil, LINKE-Direktkandidat im Wahlkreis 1, dazu: „Im Gegensatz zu den anderen Parteien und Jugendverbänden ist unsere Maxime, uns nicht nur die sechs Wochen vor Wahlen blicken zu lassen und Interesse am Wählenden zu heucheln, sondern auch zwischen den Wahlen ein offenes Ohr für Bürgerinnen und Bürger zu haben, sei es an Infoständen, bei Besuchen von Festlichkeiten, Vereinen oder Initiativen. Deshalb sind wir vergangenes Wochenende bereits in Söhrewald in den Wahlkampf eingestiegen.“

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Rechtsunsicherheit muss beendet werden! YPG/YPJ-Fahne am Linken-Stand in Kassel beschlagnahmt

07. Mai 2018  Kreisverband

Pressemitteilung von Marjana Schott, 07.05.2018

Zur Beschlagnahmung zweier Fahnen der kurdischen Gruppen YPG und YPJ an einem Stand der Linken am Samstag, den 5. Mai 2018, in Kassel erklärt Marjana Schott, Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Ich bin empört über die Beschlagnahmung von zwei Wimpeln von YPG und YPJ am vergangenen Samstag an unserem Stand in Kassel bei einem Fest anlässlich des 200. Geburtstags von Karl Marx. Die in Syrien beheimateten kurdischen Organisationen YPG und YPJ sind in Deutschland nicht illegal. Die Zurückdrängung der Terrormiliz IS in Syrien ist nicht zuletzt diesen kurdischen Gruppierungen zu verdanken. Das Zeigen ihrer Fahnen ist hier nur dann strafbar, wenn es als Werbung für die verbotene PKK verstanden werden kann. Davon kann bei unserem Stand in Kassel wohl keine Rede sein.“

Seit einem Erlass des Bundesinnenministeriums im vergangenen Jahr dürften Symbole der syrisch-kurdischen YPJ und YPG nicht gezeigt werden, wenn sie Chiffren für die Kurdische Arbeiterpartei PKK darstellten, so Schott. Damit habe die Bundesregierung Forderungen der Türkei entsprochen, stärker gegen die PKK vorzugehen.

Schott: „Die aktuelle Rechtslage führt zu erheblicher Rechtsunsicherheit und kriminalisiert vor allem Kurdinnen und Kurden. Wie der Fall unseres Standes zeigt, ist auch die Polizei überfordert, einzelne Situationen richtig einzuordnen. Am 1. Mai wurde sogar der Demonstrationszug des DGB von der Kasseler Polizei gestoppt, weil YPJ/YPG-Fahnen gezeigt wurden. Gegen die Beschlagnahme an unserem Stand werden wir rechtlich vorgehen. Hessen sollte endlich dem Beispiel Berlins folgen, wo die Polizei seit März dieses Jahres Symbole der syrisch-kurdischen Organisationen duldet und das Beschlagnahmen ihrer Fahnen nicht mehr anordnet.“

 

Landkreis-LINKE wählt neuen Vorstand

02. Mai 2018  Kreisverband

v.l.n.r. Tim Zborschil, Nico Leise, Nicole Kopas, Jan Wichmann, Marjana Schott, Torsten Felstehausen

DIE LINKE. Kassel-Land hat am Dienstag (02.05.2018) einen neuen Kreisvorstand gewählt.
In ihren Ämtern bestätigt wurden die beiden Sprecher*Innen Marjana Schott (Fuldabrück, Direktkandidatin Wahlkreis 02) und Torsten Felstehausen (Kaufungen). Ebenso gehört Nico Leise (20) aus Schauenburg wieder dem Vorstand an.

Neu hinzugestoßen sind neben Nicole Kopas (Zierenberg, 22) die beiden Sprecher der Linksjugend im Landkreis Kassel, Jan Wichmann (Wahlsburg, 20) und Tim Zborschil (Vellmar, 23).

„Wir haben ein motiviertes Team aufgestellt, das mit Hinblick auf die kommende Landtagswahl definitiv imstande ist, die Weichen für ein erfolgreiches Abschneiden zu stellen. Wir gehen nun mit
Elan und Rückenwind in die konkrete Vorbereitung.“, so Torsten Felstehausen.

Tim Zborschil, auch Landtagskandidat im Wahlkreis 01, ergänzt: „Ich freue mich, dass sich die erfolgreiche Jugendarbeit der Linksjugend nun auch sehr stark im neuen Kreisvorstand unserer Mutterpartei abbildet. Ich bin mir sicher, dass wir diesem Vertrauensvorschuss gerecht werden und den ein oder anderen neuen Akzent in der Parteiarbeit setzen werden.“

DIE LINKE: Schott und Zborschil kandidieren im Landkreis Kassel

11. April 2018  Kreisverband

Pressemitteilung, 11.04.2018

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DIE LINKE. im Landkreis Kassel hat am Montag auf ihrer Kreismitgliederversammlung die Direktkandidat*Innen für die Wahlkreise Kassel-Land zur kommenden Landtagswahl am 28.10.2018 aufgestellt.

Für den Wahlkreis 01 wurde Tim Zborschil (23) gewählt. Zborschil, Student und Sprecher der Landkreis-Linksjugend, betonte in seiner Vorstellung, dass er der jungen Generation eine Stimme geben wolle. In den Mittelpunkt stellte er den Entwurf einer solidarischen, sich Rassismus und Sexismus entschlossen entgegenstellenden Gesellschaft. Vor allem müsse es endlich Chancengleichheit in der Bildung geben, Lehrmittelfreiheit und selbstbestimmte Bildung dürften nicht länger nur eine leere Worthülse der Landesregierung bleiben – dass der Geldbeutel der Eltern über den Bildungserfolg der Kinder entscheide, sei eines so wohlhabenden Landes wie Deutschland unwürdig.

Im Wahlkreis 02 tritt Marjana Schott an. Die bisherige Landtagsabgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Landtag betonte, dass die Frage des bezahlbaren Wohnraums inzwischen nicht mehr nur ein Problem der Städte sei – auch im ländlichen Raum dränge sich dieses immer stärker und wahrnehmbarer auf.

Außerdem bekräftigte sie die aktuellen Tarifforderungen der Mitarbeiter*Innen im Öffentlichen Dienst. Diese müssten endlich angemessen entlohnt werden, um ihre wichtige gesellschaftliche Arbeit zu würdigen.

Als Ersatzkandidaten wurden Nico Freundt (20, Wahlkreis 1) und Horst Pilgram (Wahlkreis 2) gewählt.

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Linke in Kassel geht gestärkt aus der Bundestagswahl 2017 hervor

25. September 2017  Kreisverband

Deutlich gestärkt geht DIE LINKE aus der Bundestagswahl in der Stadt und dem Landkreis hervor. Bei einem Ergebnis von 13,6 Prozent konnte die Partei fast 4.000 zusätzliche Stimmen allein in der Stadt Kassel hinzugewinnen.

Dies ist vor allen einem engagierten Wahlkampf und den für Kassel wesentlichen Themen wie die prekären Beschäftigungsverhältnisse, die angespannte Situation auf dem Wohnungsmarkt und der unzureichenden Ausstattung des öffentlichen Nahverkehrs zurückzuführen, so Torsten Felstehausen, Direktkandidat für den Wahlkreis 168. Aber auch das Thema Rüstungskonversion und die zunehmenden weltweiten Spannungen, habe viele Wähler*Innen zum Urnengang motiviert.

Aber natürlich habe auch das Thema Migration und Flucht vielfach eine Rolle in den Gesprächen an den Infotischen gespielt, so Jens Meyer, Sprecher des Kreisverbands Kassel Stadt. Mit der klaren Haltung der LINKEN, die nicht auf Rassismus und Ausgrenzung gegenüber Geflüchteten, sondern auf die Ursachen von Flucht durch Rüstungsexporte, weltweite Kriege auch unter deutscher Beteiligung und die wirtschaftliche Ausbeutung des globalen Südens hinweist, wurde eine deutliche Unterscheidbarkeit zu den anderen Parteien erzielt.

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