AfD mit Gauland in Schauenburg – Zeigen wir uns gegen rechts!

06. September 2018  Kreisverband, Vor Ort

“Die vergangenden Tage, also seit Chemnitz, haben uns gezeigt, dass es wichtiger denn je ist, den Rechten in diesem Lande die Stirn zu bieten und somit gegen Faschismus, Nationalismus und Rassismus auf die Straße zu gehen, so Tim Zborschil, unser Direktkandidat im Wahlkreis Landkreis Kassel 1.

Schauenburg. Am Freitag veranstaltet das unabhängige Aktionsbündnis “Schauenburg ist bunt!” eine friedliche Mahnwache gegen die in Schauenburg stattfindende AfD-Veranstaltung mit Alexander Gauland.

Treffpunkt ist um 17.30 Uhr am Sportplatz in Schauenburg-Hoof, um dann gemeinsam in Richtung Schauenburghalle zu laufen und vor Ort zum Ausdruck zu bringen, dass Schauenburg vielfältig und offen ist.

“Wir wollen damit gemeinsam zeigen, dass Hetze und rechte Parolen in dieser Region keinen Platz haben”, unterstreicht Tim Zborschil.

Das Aktionsbündnis “Schauenburg ist bunt!” tritt parteiunabhängig auf. Es wird parteiübergreifend unterstützt, so – neben der SPD als Initiator – auch von der CDU Schauenburg, Linke Schauenburg, Linke Kassel-Land, B’90/Grüne Schauenburg, Offensive Schauenburg, Seebrücke Kassel, dem DGB Nordhessen und vielen weiteren Akteuren.

“Jede Bürgerin und jeder Bürger ist aufgerufen, mit uns gemeinsam an der Mahnwache teilzunehmen. Plakate, Schilder und Banner sind wünschenswert – aber nicht zwingend erforderlich. Jeder besorgte Bürger hat unterdes vor Ort die Möglichkeit über Redebeiträge dazu beizutragen, warum er/sie an der Veranstaltung teilnimmt. Gemeinsam wollen wir ein Zeichen setzen!”, so Florian Schneider, Vorsitzender der Jusos im Landkreis Kassel und Mitorganisator des Aktionsbündnis.

Das Ehrenamt – Mehr Würdigung für die Helfer*innen

05. September 2018  Kreisverband

Ehrenamtliche Helfer*innen finden sich in unserer Gesellschaft überall. Ob bei den Wahlen, der Obdachlosenhilfe, der Flüchtlingshilfe, der Tafel, der Kleiderkammer oder auch in vielen anderen Bereichen.

Ohne diese vielen Helfer*innen würde gerade im sozialen Bereich vieles nicht funktionieren und wir lassen ihnen einfach viel zu wenig Dank und Anerkennung zukommen.

Wir stehen für die Förderung des Ehrenamtes in Hinsicht auf Bildung, Weiterbildung, Aufwandsentschädigung und Anerkennung. Dies haben sich die ehrenamtlichen Helfer*innen, welche teilweise sogar Tag für Tag für uns und andere da sind, mehr als verdient.

Wir als Kreisverband im Landkreis Kassel möchten uns für alle ehrenamtlichen Helfer*innen einsetzen und ihnen auch an dieser Stelle unseren tiefsten Dank sowie Anerkennung und Hochachtung aussprechen.

Ohne euch alle wäre dieser Aufwand an Hilfe, der leider zurzeit noch notwendig ist, nicht zu bewältigen. Vielen lieben Dank!

Tim Zborschil: Werbeverbot für Bundeswehr durchsetzen!

03. September 2018  Tim Zborschil

“Über 2000 Minderjährige wurden 2017 militärisch ausgebildet – ohne “Muttizettel” in die Disco geht nicht, aber militärisch ausgebildet werden, soll ok sein? Ich sage dazu deutlich: Nein!”

An den bunten, coolen Bundeswehr-Kampagnen auf Instagram, Snapchat und YouTube, die zeigen, wie spaßig doch die Arbeit bei der Bundeswehr sei, kommt momentan kaum einer von uns vorbei.

Es gibt auch fast keine Berufsbildungsmesse, wo die Bundeswehr nicht mit einem der größten Werbestände anwesend ist.

Die Folge: Im Jahr 2017 haben 2128 Minderjährige eine militärische Ausbildung bei der Bundeswehr begonnen. Das ist verglichen mit 2011 eine Verdreifachung.

Wenn unsere Verteidigungsministerin mit Vereinbarkeit von Familie und Beruf meinte, dass Eltern bald zusammen mit ihren Kindern in den Krieg ziehen können, ist sie leider erfolgreich.

Bereits 2014 haben die Vereinten Nationen Deutschland ermahnt, dass Rekrutierungsalter auf 18 Jahre zu erhöhen.

Schüler*Innen kurz vor dem Abschluss bekommen nicht selten sogar Briefe mit Infomaterial nach Hause zugeschickt.

Ich fordere daher:

– die Anhebung des Rekrutierungsalters auf 18 Jahre
– das Verbot von Werbesendungen an Schüler*Innen ohne deren ausdrückliche Einwilligung
– die Verbannung der Bundeswehr von Berufsbildungsmessen und Hessentage

Kraftwerk Kassel abschalten!

02. September 2018  Kreisverband

Um die Klimaziele einzuhalten, zu welchen sich die Bundesregierung verpflichtet hat, muss im Stromsektor eine starke Reduzierung des CO² Ausstoßes erreicht werden. Denn fast 40% des CO²-Ausstoßes in Deutschland, entfällt auf die Produktion von Strom mittels Kohle oder ähnlichen Mitteln. Dieser Wert stellt damit den größten Posten dar, den es abzubauen gilt.

Hierfür ist er Ausstieg aus der Kohle zwingend notwendig.

Da die Bundesregierung nicht Willens ist, dieses mit Nachdruck zu vollziehen, muss das Land Hessen in seiner eigenen Kompetenz nun selbst tätig werden.

Auch in Kassel existiert ein Kraftwerk, welches unter anderem Kohle und andere organische Materialien als Brennstoff zur Energiegewinnung nutzt. Diese längst überholte und umweltschädliche Art der Energiegewinnung gehört, der Umwelt und unseren nachfolgenden Generationen zu liebe, endlich abgeschaltet und durch erneuerbare Energien ersetzt.

Wir fordern bis 2025 eine schrittweise Abschaltung aller Kohlekraftwerke in Hessen. Dieser Ausstieg muss langfristig geplant werden, damit die Beschäftigten, welche in der Verbrennung von organischen Materialien arbeiten, abgefangen werden können und diese nicht einen sozialen Abstieg fürchten müssen.

So kann mit einem planvollen Ausstieg, in den betroffene Regionen, gezielt neue Arbeitsplätze im Sektor für erneuerbare Energien geschaffen werden. Wie setzen uns als einzige politische Kraft dafür ein, dass diese Abschaltungen sozialverträglich stattfinden.

#kohleausstieg #co2reduzierung #umwelt#erneuerbareenergien #kraftwerkkassel#landkreiskassel #kassel #ltwh18 #dielinke

 

Integration ist keine Einbahnstraße! Für eine Gesellschaft in der es egal ist, ob Du Paul oder Abdullah heißt. 

01. September 2018  Kreisverband

Integration ist keine Einbahnstraße! Für eine Gesellschaft in der es egal ist, ob Du Paul oder Abdullah heißt.

Hessen ist ein vielfältiges Bundesland, in welchem Menschen aus 197 verschiedenen Nationen leben. Fast 30% der Einwohner*Innen Hessens haben Eltern oder Großeltern mit Migrationshintergrund. Diese kulturelle Vielfalt stellt bereits seit hunderten von Jahren eine große und wechselseitige Bereicherung für unsere Gesellschaft dar.
Wir setzen uns deshalb dafür ein, dass die Hürden zum Arbeitsmarkt für Zuwanderer und Geflüchtete abgebaut werden. Die Prüfung und Anerkennung ausländischer Abschlüsse muss beschleunigt und entbürokratisiert werden, sowie etwaige Qualifizierungsmaßnahmen zur nachträglichen Anerkennung ermöglicht werden.
Zwar haben bereits über 15.000 Geflüchtete in Hessen einen Job gefunden. Das entspricht einer Quote von 33,33%. Aber wie man hier sehr gut sieht: Da geht noch mehr!

Wir fordern eine nachhaltige Integrationspolitik, die durch gezielte Maßnahmen bessere Arbeits- und Lebensbedingungen für Migrant*innen eröffnet.

Allen dauerhaft hier lebenden Menschen muss eine gleichberechtigte Teilhabe ermöglicht werden. Menschen, die gemeinsam in einer Stadt, einer Gemeinde oder einem Dorf leben, sollten auch gemeinsame Entscheidungen treffen können. Diese entzweienden Barrieren wollen wir abbauen und das Wahlrecht ausweiten und die Aktivitäten von Ausländerbeiräten fördern.

Zudem muss endlich Chancengleichheit für alle hier lebenden Menschen sichergestellt werden! Uns allen sollte bewusst sein, dass Integration keine Einbahnstraße ist. Deshalb fordern wir eine Stärkung der frühkindlichen Bildungsangebote, gute schulische Förderung und gezielte Unterstützung bei der Ausbildungsplatzsuche. Es müssen flächendeckend Deutsch- und Integrationskurse angeboten werden.

Wir fordern außerdem ein Landes-Antidiskriminierungsgesetz, um bestehende Lücken im rechtlichen Antidiskriminierungsrecht zu schließen. Denn wir wollen der strukturellen Benachteiligung ein Ende setzen. Es ist höchste Zeit, dass es egal ist, ob Du Paul oder Abdullah heißt, wenn Du dich um einen Job bewirbst oder einen Kredit bei der Bank beantragen willst.

Wir zeigen ganz klar jeder Form von Diskriminierung, Rassismus und Bildungsbenachteiligung die rote Karte!

Lasst uns, für eine offenere und tolerantere Gesellschaft, gemeinsam handeln!

Und an alle, die das möglicherweise anders sehen und schon in die Tasten hauen wollen Ja, verdammt noch mal. Wir haben als viert größter Waffenexporteur und internationaler Akteur, der von unfairen Handelsabkommen immens profitiert, eine humanitäre Verantwortung.
Ja, wir haben ein Flüchtlingsproblem. Steuerflüchtlinge kosten den Staat jährlich mehrere100 Milliarden Euro. Beschwert Euch doch mal darüber!

#keinmenschistillegal #nowarinmyname #stopwar#peace #StopptWaffenexporte #Flüchtlingskrise#Solidarität #Gemeinschaft #Steuerflucht#Steuersünder #Deutschland #Hessen#LandkreisKassel #Kassel #ltwh18 #DieLinke

Tim Zborschil: Jugend braucht Freiräume

29. August 2018  Tim Zborschil

Da ist das Ding! Dieses Plakat wird ab morgen im nördlichen Landkreis Kassel (Wahlkreis 1) zu sehen sein!

Die Gestaltung eines lebenswerten ländlichen Raumes für junge Menschen liegt mir besonders am Herzen.

Gemeinsam mit Euch wollen wir dafür streiten, dass

(x) #Schwimmbäder, Jugendzentren, Sportplätze und andere Freizeiteinrichtungen nicht mehr dem öffentlichen Sparzwang zum Opfer fallen!

(x) keine Bus-und Bahnverbindungen mehr gestrichen werden, ein Ausbau dieser ist dringend nötig!

(x) man im Landkreis endlich flächendeckend #Mobilfunk-und Internetempfang hat!

(x) Chancengleichheit in der #Bildung – Lehrmittelfreiheit umsetzen, freier Eintritt in Museen und Theater, Hausaufgaben abschaffen!

Und vieles mehr natürlich auch noch! Bist Du dabei? #RetteDeinKaff

Am 28.10.2018 sind Landtagswahlen! 
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Fragen, Wünsche, Kritik?

Dann schreib mir doch bei WhatsApp: 01525 / 87 29 517 

#LtwHe18 #DieLinke

Weg mit § 219a: Es sollte ein Recht auf Informationen zum Schwangerschaftsabbruch geben!

26. August 2018  Kreisverband

Weg mit § 219a: Es sollte ein Recht auf Informationen zum Schwangerschaftsabbruch geben!

Wer hat es zu Jahresbeginn nicht mitgekommen? Eine Frauenärztin wurde, wegen Informationen zum Thema Schwangerschaftsabbruch auf ihrer Homepage, angeklagt.

Nein, im Jahre 2018 muss es einen solchen Paragraphen nicht mehr geben, denn sollte eine medizinische Aufklärung zu diesem Thema und damit einhergehend die Selbstbestimmung der Frau nicht eigentlich vollkommen normal sein? Wir finden: Ja!

Wir als Kreisverband unterstützen die Forderung des Bündnisses für sexuelle Selbstbestimmung, den Paragrafen 219a StGB ersatzlos zu streichen, die bereits verurteilten Ärzte*innen sofort zu rehabilitieren und alle laufenden Verfahren umgehend einzustellen.

Am 29. August 2018 um 9:00 Uhr wird das Verfahren gegen die beiden Frauenärztinnen Nora Szász und Natascha Nicklaus wegen Verstoß gegen den §219a StGB vor dem Amtsgericht Kassel verhandelt.

Dazu wird es ab 8:15 Uhr vor dem Amtsgericht Kassel (Frankfurter Str. 9 in 34117 Kassel) eine Kundgebung geben. Kommt zahlreich und zeigt Solidarität mit den angezeigten Ärtz*innen und gleichzeitig damit die Überflüssigkeit des §219a StGB in der heutigen Zeit.

Schwarz-grün verzockt sich an der Börse: Hunderte Millionen an Steuergeldern in hoch riskanten Zinsderivaten versenkt!

25. August 2018  Kreisverband, Linksjugend

Schwarz-grün verzockt sich an der Börse: Hunderte Millionen an Steuergeldern in hoch riskanten Zinsderivaten versenkt!

Volker Bouffier kommt am morgigen Sonntag auf Wahlkampfbesuch nach Hofgeismar, unser dortiger Direktkandidat Tim Zborschil erklärt:

„Eine Landesregierung sollte lieber vernünftig regieren statt an der Börse unsere Steuergelder zu verbrennen. Ich denke, da wird Herr Bouffier morgen einige sehr unangenehme Fragen beantworten dürfen.“

Was ist passiert? Das Land #Hessen hat ab dem Jahr 2011 Zinsderivate in großem Stil gekauft – man wettete quasi auf steigende Zinsen, damit man sich selbst einen vermeintlich niedrigeren Zinssatz sichern kann.

Aber Pustekuchen: Die Wette ging aufgrund der lockeren Geldpolitik (Niedrigzins) der Europäischen Zentralbank (#EZB) nicht auf. Mit verheerenden Folgen für den hessischen Steuerzahler.

Zu allem Überdruss investierte man auch noch in Produkte mit einer Laufzeit von 40 Jahren, was wie Recherchen von WELT am Sonntag zeigen, sogar Ausgaben in Milliardenhöhe nach sich ziehen könnte.

Der hessische Landesrechnungshof untersucht die Praxis dieser Derivatgeschäfte schon länger.
Das Finanzministerium (#CDU) verhindert seit über einem Jahr die Veröffentlichung des entsprechenden Berichts. Warum wohl?

Wir fordern sofortige Aufklärung und die Offenlegung der Berichte.

„Es wäre Wähler*Innentäuschung im gewohnten Stil der hessischen CDU, wenn vor der Landtagswahl am 28. Oktober nicht vollständige Transparenz herrschte“, so Zborschil weiter.

Schlaglochpisten? Nicht mit uns!

24. August 2018  Linksjugend

Schlaglochpisten

Wer kennt sie nicht? Straßen in unserem schönen Landkreis, welche vor Schäden als solche eigentlich nicht mehr bezeichnet werden können. So richtige Schlaglochpisten,

Ich stehe zusammen mit meinem Kreisverband dafür ein, dass die Straßen wieder in Stand gesetzt und somit wieder ordentlich befahrbar gemacht werden.

Es kann nämlich nicht angehen, dass Schäden an unseren Fahrzeugen, Motorrädern und Fährrädern durch kaputte Straßen verursacht werden.

Gibt es bei euch im Ort auch solche Schlaglochpisten? Wenn ja, schreibt es uns, auch gerne mit einem Bild dazu, in die Kommentare oder per E-Mail an vorstand@die-linke-landkreis-kassel.de.

Gemeinsam möchte ich mit euch daran arbeiten, diese Missstände zu beseitigen.

Weg mit den Hausaufgaben!

23. August 2018  Kreisverband

Weg mit den #Hausaufgaben!

Du kennst es wahrscheinlich: Nach acht oder zehn Stunden Unterricht kommst Du – auch wegen den schlechten Busverbindungen – erst spät nach Hause und darfst dann noch einen Haufen an Hausaufgaben erledigen und dann auch noch für#Klausuren lernen.

Wir wollen Dich entlasten! Warum? 
Immer mehr junge Menschen klagen über#Belastungsstörungen oder #Depressionen. Der Leistungsdruck hat in den letzten Jahren immens zugenommen. Jeder vierte junge Erwachsene leidet unter psychischen Problemen.

Aber Hausaufgaben sind auch sozial ungerecht. Kinder aus Nicht-Akademiker-Familien oder jenen wo Mutter und Vater Vollzeit arbeiten [müssen], sind benachteiligt.
„Kinder aus bildungsferneren Schichten bekommen nicht genügend Unterstützung bei den Hausaufgaben. Auch Schüler mit Vollzeit arbeitenden Eltern haben nicht Mama oder Papa als Nachhilfelehrer “, sagt z.B. der Deutschschweizer Schulverband.

Darum: Hausaufgaben abschaffen und durch gezielte innerschulische #Fördermaßnahmen oder#Ganztagsangebote ersetzen.