Bildung darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen!

06. Oktober 2018  Tim Zborschil

Leider sieht die Realität oft heute noch weitestgehend anders aus.

Wir wollen dies nicht länger hinnehmen und fordern deshalb, dass die Lernmittelfreiheit, die die hessische Verfassung vorschreibt, auch tatsächlich umgesetzt wird. Lehrmittel, sowie Ausflüge und der Schülerverkehr sollen allen Schüler*innen kostenfrei zur Verfügung stehen, denn nur so kann der Schulalltag für alle gut gestaltet werden.

Wir fordern zudem ein neues Lehr- und Lernmittelfreiheitsgesetz, das seinen Namen auch verdient. Zuzahlungen zu Büchern, Kopien und anderen Materialien seitens der Eltern wollen wir restlos abschaffen. Wir finden auch, dass der Weg in die Schule nichts kosten sollte und fordern daher ein kostenfreies Schülerticket für alle Schüler*innen und dies unabhängig vom Wohnort und somit der Entfernung zur Schule.

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Tim: Kandidatencheck zur Landtagswahl 2018

05. Oktober 2018  Tim Zborschil

“Schon über ein Viertel der jungen Erwachsenen leiden unter Depressionen, Belastungs-oder Angststörungen. Uns muss bewusst sein, dass wir am Ast sägen auf dem wir sitzen.”

Puh… mein erstes TV-Interview – dementsprechend aufgeregt war ich. Aber seht besser selbst.

Der Hessische Rundfunk hatte zum Kandidatencheck zur Landtagswahl 2018 in Hessen eingeladen und ich bin dieser Einladung natürlich gerne gefolgt.

Jede/r Kandidat*In hatte 4 Minuten Zeit darzulegen, weshalb er / sie antritt oder man hatte die Möglichkeit, auf einzelne Fragen zu antworten.

Meinungen und Kritik gerne gesehen! 
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Tiertransporte begrenzen: Tierwohl und Regionalität fördern!

03. Oktober 2018  Marjana Schott

Es werden jährlich etwa 4 Millionen Tiere in Länder außerhalb der EU transportiert. Auch auf deutschen und europäischen Straßen sind Tiere qualvollen Transporten ausgesetzt. Sie sind oft tagelang unterwegs, denn es gibt aktuell keine zeitliche Begrenzung für die Transporte. Dass dieses System nur auf Kosten der Tiere funktioniert und dass die Tiere unter Durst, Hitze oder Kälte und verletzungsbedingten Schmerzen leiden, dürfte für jeden einleuchtend sein.

 

Wer den Tierschutz voranbringen will, muss sich deshalb auch dem Thema Tiertransporte widmen und dort strengere Regelungen durchsetzen. Eine Nachbesserung der EU-Transportverordnung wird bereits seit Jahren angekündigt, doch wirkliche Handlungen erfolgen nicht.

Wir wollen deshalb den Druck erhöhen und fordern, dass Tiertransporte vermieden werden und da wo es noch zwingend notwendig ist, verkürzt werden sollen. Zudem sollen sie für die Tiere stressfreier organisiert werden, indem auch die Transportbedingungen verbessert werden sollen.

Wir sind für die Abschaffung der Rasseliste bei Hunden!

03. Oktober 2018  Kreisverband

Eine Liste, die Hunde allein aufgrund ihrer Rasse als gefährlich einstuft, ist fatal und nicht sinnvoll. Wir sind der Überzeugung, dass das Verhalten des Hundes vom Halter abhängig ist und nicht von der Zugehörigkeit zu einer Hunderasse. Auch sagen zahlreiche Wissenschaftler*innen, dass die Rasse eines Hundes grundsätzlich nichts über seine Aggressivität aussagt.

Die Haltung von Hunden, die laut der Liste als „gefährlich“ eingestuft werden, ist an eine Erlaubnis gebunden. Außerdem müssen die Hunde mit dem Eintritt in die Geschlechtsreife unfruchtbar gemacht werden und die Zucht, Vermehrung sowie der Handel sind verboten.

Es haben bereits zahlreiche Expert*innen diese Regelung massiv kritisiert, denn die Rasseliste ist weder sachlich gerechtfertigt, noch führt sie zu mehr Sicherheit für die Menschen und Tiere. Empirische Erfassungen zeigen, dass sich durch die Rasseliste die Beißvorfälle nicht verringert haben. Außerdem führen die Rasselisten lediglich dazu, dass die Gemeinden die Hundebesitzer höher besteuern können.

Wir fordern einen Sachkundenachweise für alle Halter, statt irreführender und sinnloser Rasselisten!

Marjana: Kandidatencheck zur Landtagswahl 2018

03. Oktober 2018  Marjana Schott

Das ist es im Kasten. 🙂 Der Hessische Rundfunk hatte zum #Kandidatencheck zur Landtagswahl 2018 in #Hessen eingeladen und ich bin dieser Einladung natürlich gerne gefolgt.

Jede/r Kandidat*in hatte 4 Minuten Zeit darzulegen, weshalb er / sie antritt oder man hatte die Möglichkeit, auf einzelne Fragen zu antworten.

Ich hoffe ich habe bei meinem Statement nichts vergessen und wenn doch, dann seht es mir bitte nach, denn seinen kompletten Inhalt in 4 Minuten zu packen, ist eigentlich unmöglich.

Was haltet ihr von meinem Statement? Schreibt es mir genauso wie weitere Fragen, Anregungen oder sonstige konstruktive Kritik gerne in die Kommentare. 😉

Missbrauch und Mängel in der Pflege: Heimaufsichten besser aufstellen!

30. September 2018  Marjana Schott

Die Heimaufsichtsbehörden kontrollieren und beraten Heime im Sinne des Heimgesetzes (HeimG), zu diesen gehören: Altenpflegeheime, Altenwohnheime, Pflegeheime, Kurzzeitpflegeeinrichtungen, Wohnstätten der Behindertenhilfe, Hospize sowie Tages- und Nachtpflegeeinrichtungen. Auch Einrichtungen des Betreuten Wohnens, Wohngemeinschaften und Wohngruppen sowie Übergangseinrichtungen können Heime im Sinne des Heimgesetzes sein.

Jedoch kommt es immer wieder zu Unzulänglichkeiten und Missbrauchsfällen, weil das Netz versagt, da es aufgrund fehlenden Personals nicht ausreichend auf Lücken überwacht werden kann.

Um eine Verbesserung zu erzielen, ist es zwingend notwendig, dass vorhandene Personal weiter aufzustocken. Auch hier können die Kommunen schon einen Teil dazu beitragen, weil sie Teil der Überwachung sind.

Wir fordern daher die Bereitstellung weiterer Mittel um das Personal aufzustocken, ordentlich auszubilden und zu schulen.

Denn nur mit ausreichend gut ausgebildeten und geschulten Personal ist es möglich, dass die zu pflegenden Menschen auch ausreichend vor Unzulänglichkeiten und Missbrauch geschützt werden können.

Immer weniger Sozialwohnungen: Nicht mit uns!

29. September 2018  Kreisverband

Rund 67% der nordhessischen Bevölkerung hätte einen Anspruch auf eine #Sozialwohnung, jedoch gibt es diese nicht. Der ohnehin schon geringe Bestand an diesen Wohnungen nimmt auf Grund der zeitlich begrenzten Bindung als Sozialwohnung im Schnitt sogar weiter ab.

Dies ist ein Zustand, der unter keinen Umständen hingenommen werden darf. Daher fordern wir als #LINKE im Landkreis #Kassel, die vom Bund bereitgestellten Fördermittel zu erhöhen, die Fördermittel zweckgebunden zu verteilen um Missbrauch vorzubeugen und die zeitliche Begrenzung aufzuheben.

Wohnen heißt ein Stück Lebensqualität zu erhalten, aber in erster Linie ist eine #Wohnung ein Zuhause. Viele haben jedoch nicht einmal das, weil der Wohnraum schlichtweg fehlt. Viele Menschen wohnen daher noch oder wieder bei ihren Eltern, Verwandten, Freunden oder Bekannten oder in einer anderen notbehelfsmäßigen Konstellation wie z. B. Obdachlosenheim, Notunterkunft, Frauenhaus oder ähnlichem.

Wir werden uns dafür einsetzen, dass sich dies in #Zukunft ändern wird, denn wir stehen an eurer Seite.

Lassen wir sie nicht außen vor: Auch Wohnungslose und Obdachlose können und müssen wählen!

27. September 2018  Kreisverband

Da Obdachlose und Wohnungslose nicht mit einer festen Meldeadresse im Melderegister erfasst sind, tauchen diese auch nicht im daraus generiertem Wahlregister auf.

Um trotzdem wählen zu können, müssen Wohnungslose / Obdachlose spätestens 21 Tage vor der Wahl bei dem Wahlamt einer Gemeinde einen Antrag auf Aufnahme ins
Wahlregister stellen. Für die Landtagswahl 2018 am 28. Oktober in Hessen ist der letzte mögliche Termin für einen Antrag ist Samstag, der 6. Oktober.

Dafür müssen sie mit einem Lichtbildausweis (Personalausweis / Reisepass) sowie einer eidesstattlichen Erklärung, in der versichert wird, dass der Aufenthaltsschwerpunkt in den letzten drei Monaten
in Hessen lag, ins Wahlbüro einer Gemeinde, welches sich in einem jeden Rathaus befindet.

„Das Leben ohne Wohnung ist hart und die Straße extrem schwer, aber dennoch müssen auch Wohnungslose ihr Wahlrecht wahrnehmen können und so dazu beitragen, dass sich in der Politik etwas verändert“, so Tim Zborschil, Direktkandidat im Wahlkreis 01 von der Linken im Landkreis Kassel.

Alleine in der Stadt Kassel steigt die Zahl der „Obdachlosen- und Wohnungslosenhaushalte“ aufgrund der
verfehlten Wohnungs- und Wohnungsbaupolitik von Jahr zu Jahr. Alleine von 2016 auf 2017 sogar um erschreckende 22 Prozent.

Damit auch diese Menschen erfahren, wie Sie ihr Wahlrecht praktisch umsetzen können, wird zeitnah ein kurzes Infoblatt erstellt und verteilt.

„Ich gebe mein Taschengeld gerne für Mittagessen in der Schule aus.“

26. September 2018  Tim Zborschil

Diesen Satz wird wohl niemand von euch jemals sagen. Schließlich ist das Taschengeld doch eher für die Freizeit gedacht und nicht für das Essen in der Schule. Trotzdem müssen viele von euch das Schulessen von ihrem Taschengeld bezahlen. Und wenn es dann nicht mal lecker ist oder nicht satt macht, sind die im Schnitt 3,00 € fast umsonst ausgegeben.

Die Schultage dauern immer länger. 10 Schulstunden am Tag sind sicher für die meisten von uns die Regel. Wenn man also den ganzen Tag in der Schule verbringt, sollte man auch irgendwann mal etwas essen, um die innere Batterie wieder aufzuladen.

Momentan kostet das Schulessen an so gut wie allen Schulen in Hessen für die Schüler*innen noch Geld. Geld, dass man selbst aufbringen muss und nicht für schönere Dinge, wie zum Beispiel einen Kinobesuch oder ein Eis mit Freunden ausgeben kann.

Deshalb fordern wir, dass es grundsätzlich an allen Schulen und Kindertagesstätten in Hessen gutes, regionales und vor allem kostenloses Mittagessen gibt, denn mit leerem Bauch lernt und tobt es sich schlechter.

Wir fordern ein konsequentes Wildtierverbot in allen Zirkussen!

24. September 2018  Kreisverband

Deutschland gehört in Europa zu eines der wenigen Ländern, die kein Verbot von Wildtieren im Zirkus vorsehen. Dabei ist es doch offensichtlich, dass Wildtiere in Zirkussen leiden und permanent Misshandlungen ausgesetzt sind. Oft müssen sie gezwungenermaßen Kunststücke vorführen, die oft mit Gewalt gegen sie begleitet sind. Die meiste Zeit werden sie in zu kleinen Käfigen oder Transportwagen untergebracht. Es werden artspezifische Verhaltensweisen sowie soziale Kontakte unter den Tieren sehr stark eingeschränkt, sie werden oft unzureichend gefüttert, gepflegt und so weiter! Die Folgen für die Tiere sind sehr schwerwiegend und fatal. Sie erleiden massive Gesundheitsschäden, Verhaltensstörungen und eine erhöhte Sterblichkeitsrate.

Wir wollen diese Folgen zu Unterhaltungszwecken nicht länger hinnehmen!

Bereits 90 Stadtverwaltungen haben ein kommunales Wildtierverbot beschlossen und setzen damit ein innovatives Zeichen in Bezug auf den Tierschutz. Ein Verbot von Wildtieren ist angesichts der aufgeklärten und modernen Zeit, in der wir leben, schon längst überfällig!