Tim Zborschil

Keinen Bock mehr aufs Landleben? Leider nachvollziehbar…

25. Oktober 2018  Tim Zborschil


Schwimmbäder
 oder Jugendräume werden geschlossen, Spiel-und Sportplätze sind veraltet, verdreckt oder marode und wenn man abends mal Weggehen will, sitzt man Mangels ÖPNV im Dorf fest.

Und von den Funklöchern will ich gar nicht erst anfangen…

Das Leben im ländlichen Raum ist für junge Menschen inzwischen mehr als unattraktiv. Das Stadt-Land-Gefälle ist dramatisch. Nicht ohne Grund warten viele junge Menschen nur darauf endlich in die Stadt ziehen zu können.

Wenn wir nicht schleunigst in den ländlichen Raum investieren und so verhindern, dass wir Menschen schon in jungen Jahren vom Landleben frustrieren, wird sich der inzwischen für viele Dörfer und Gemeinden existentielle Trend der Abwanderung in die Städte nicht aufhalten lassen.

Wir brauchen einen attraktiven ländlichen Raum: 
Dazu gehören…

– ein flächendeckender Mobilfunk-und Breitbandausbau, 
– ein enger getakteter ÖPNV, idealerweise zum Nulltarif
– die Abschaffung der ungerechten 3km-Regelung beim Schüler*Innenticket
– Sanierung und Wiedereröffnung von bereits geschlossenen Schwimmbädern (letztes Jahr wurden deutschlandweit 175 Bäder geschlossen!)
– kein Jugendraum darf mehr dem Sparzwang zum Opfer fallen!
– die Förderung und Stärkung von Ehrenamt und Vereinswesen statt ihnen wie bisher Steine in den Weg zu legen und vieles mehr.

Lasst uns laut und rebellisch sein und die Finger immer wieder in die Wunden legen. Anders wird sich nichts ändern.

In hessischen Parks und Wäldern streunen Zehntausende Katzen am Rande der Städte

22. Oktober 2018  Tim Zborschil

In vielen hessischen Kommunen wird trotz Zehntausender streunender Katzen in #Hessen auf eine Registrierungs- und Kastrationspflicht für die Tiere verzichtet. Nach Einschätzung des Landestierschutzverbandes gibt es in Hessen bis zu 500.000 wilde oder halbwilde Katzen. Diese Tiere leben vorwiegend an Rande der größeren Städte.

Durch eine Verordnung können die Kommunen im Land die Halter von freilaufenden Katzen verpflichten, ihre Tiere registrieren und kastrieren zu lassen. Rechtliche Grundlage ist Paragraf 13b im Tierschutzgesetz des Bundes. Die Landesregierung hat diese Verordnung den Städten und Gemeinden übertragen und damit freie Hand gegeben, in eigenen Satzungen die Registration und Kastration wildlebender Katzen vorzuschreiben.

Wir fordern daher die flächendeckende Umsetzung der Kastrations- und Registrierungspflicht für freilaufende Katzen, denn die Umsetzung der Verordnung würde auch zu einer Kostenentlastung der Kommunen beitragen, da diese erheblich an der Finanzierung der Tierheime beteiligt seien. Weiter würde man so den Bestand an wildgeborenen Tieren minimieren und das Leid der Tiere drastisch vermindern.

Cannabis: Legalisierung und Regulierung statt Kriminalisierung!

18. Oktober 2018  Tim Zborschil

Wir sind ganz klar für eine andere Sucht- und Drogenpolitik, denn diese findet seit Jahren so gut wie gar nicht statt. Die Unterscheidung zwischen legalen und illegalisierten Substanzen ist rein zufällig und willkürlich, denn Erfahrungen zeigen, dass staatliche Verbote die Menschen nur selten vom Drogenkonsum abhalten.

Wir müssen uns von der Vorstellung lösen, dass jeder Drogengebrauch zu Abhängigkeiten führt!

Wir setzen uns ganz klar für eine Legalisierung von Cannabis und für eine sinnvollere Suchtpolitik ein. Im Zentrum eines besseren Umgangs mit Sucht und Drogen müssen Suchtprävention und Hilfe statt Kriminalisierung stehen. Wir setzen uns für die Regulierung des Drogenmarktes ein. Eine Entkriminalisierung würde auch zu einer Entlastung für die Polizei, den Gerichten und Gefängnissen führen und somit hätten diese Instanzen mehr Kapazitäten frei, um sich um wichtigere Dinge zu kümmern.

In vielen Ländern kann Cannabis bereits zu medizinischen, kommerziellen und privaten Zwecken angebaut und konsumiert werden. So lasst uns ebenfalls für eine aufgeklärte und fortschrittliche Zukunft eintreten!

Zulassungsbeschränkungen an Universitäten abbauen!

15. Oktober 2018  Tim Zborschil

Eine 1 in Latein, aber 4 in Englisch? Dann wird das mit dem Medizinstudium wohl nichts.

Obwohl man weder während des Studiums noch während der Arbeit im Krankenhaus oder in der Praxis benötigt, ist es maßgeblich entscheidend für die Aufnahme an einer Uni oder einer Hochschule um Fächer wie Medizin oder Jura zu studieren benötigt man hier zu Lande ein „Einserabi“.

Das man gute Noten in Fächern wie Chemie, Physik, Mathe oder Deutsch benötigt, kann man ja noch verstehen, aber was haben Französisch, Englisch oder Politikwissenschaften mit der Medizin zu tun? Das fragen wir uns auch und fordern deshalb, dass die Zulassungsbeschränkungen gelockert werden, um den Zugang zum Studium für alle zu erleichtern.

Dass der Geldbeutel der Eltern momentan die Chancen auf gute Bildung der Kinder beeinflussen ist wohl allen bekannt. Darunter fällt auch der Zugang zu Universitäten. Hier fallen ebenfalls Gebühren an, welche sich nicht jede Familie leisten kann. Daher fordert DIE LINKE Hessen, dass Studiengebühren weiter abgeschafft werden. Es wäre doch traurig, wenn wir grandiose Wissenschaftler*innen verlieren, nur weil sie sich das Studium nicht leisten können.

Mehr als jeder vierte junge Erwachsene leidet an psychischen Erkrankungen

11. Oktober 2018  Tim Zborschil

Eine Studie der BARMER aus dem Jahr 2016 zeigt, dass 25,8% aller jungen Erwachsenen im Alter zwischen 18 bis 25 an psychischen Erkrankungen wie Depressionen, Angststörungen oder Panikattacken leiden

Damit hat sich die Zahl der Betroffenen im Zeitraum von 2005 bis 2016 um 38% erhöht – die Diagnose Depression im selben Zeitraum sogar um 76%. Schockierende, alarmierende Zahlen und scheinbar niemanden interessiert es.

Es ist höchste Zeit zum Nachdenken: Angefangen vom Bildungssystem, das Schülerinnen und Schüler zunehmend unter Druck setzt wirtschaftlich verwertbar zu sein, über ein Wirtschaftssystem in dem der Mensch nichts und der Profit alles ist, bis hin zu einer desaströsen Gesundheitsversorgung.

Betroffene müssen zum Teil bis zu 40 Wochen auf einen Termin bei einem Psychotherapeuten / Psychologen warten.

Angesichts der Tatsache, dass nicht wenige der Betroffenen sehr labil und teils suizidgefährdet sind, grenzt das schon an unterlassene Hilfeleistung.

Jährlich nehmen sich ca. 10 000 Menschen in Deutschland das Leben – mehr Menschen als durch Verkehrsunfälle, Drogen und HIV zusammen sterben.

Wir brauchen dringend mehr Therapeut*Innen und Psycholog*Innen. Hier sind Politik und Kassenärztliche Vereinigung gefragt, die Versorgungsschlüssel aus dem letzten Jahrtausend endlich an die Bedürfnisse der Menschen anzupassen.

Aber vor allem brauchen wir ein Umdenken im Großen und Ganzen. Es ist zwar gut, wenn wir viele Psycholog*Innen und Therapeut*Innen haben, die die schlimmsten Folgen und Symptome eines gnadenlosen Leistungssystems abfedern – aber wir müssen an die vielfältigen Ursachen.

Einige wichtige Punkte (aber bei weitem nicht alle):

– Längeres gemeinsames Lernen; Turbo-Abitur G8 abschaffen, Lehrpläne ausmisten, Hausaufgaben abschaffen; Sozialarbeiter*Innen an jeder Schule

– NC-Zulassungsbeschränkungen für das Psychologie-Studium abschaffen

– Ausbildungsvergütungen/Bafög deutlich anheben

– Entfristungen überall vorantreiben, damit Mensch sein/ihr leben planen kann

– Leiharbeit abschaffen, gute Löhne, bezahlbaren Wohnraum schaffen.

Lasst es uns anpacken! Was denkst Du? Wo siehst Du noch Bedarf?

HNA: Wahlkampf im Saunawagen: Kandidaten beim Schwitzen erleben und mit ihnen sprechen

07. Oktober 2018  Marjana Schott, Tim Zborschil

Kaufungen. In der Sauna lassen sich die besten Verhandlungen führen. Davon ist Carsten Huhn überzeugt. Deshalb lädt er unter dem Motto „Der heiße Stuhl“ Landtagskandidaten in seinen Saunawagen ein.

Diese Sauna auf Rädern, genauer ein Lärchenholzwagen mit Saunaofen und Platz für bis zu 20 Personen, bietet einen Raum für Kommunikation abseits des üblichen Wahlkampfs für die Landtagswahl, erklärt Huhn. Interessant sei laut Huhn der Umgang der Kandidaten miteinander und mit den Besuchern, die an dem Saunaevent teilnehmen möchten. Beim Schwitzen, am Lagerfeuer oder am Grill könnten die Teilnehmer jeweils ab 17 Uhr einen Eindruck von den Kandidaten ohne Rednerpult und Manuskript erhalten, erklärt Huhn.

Die Veranstaltung findet für die Wahlkreise Kassel-Stadt in Kassel im Bereich der Seglergaststätte, Fuldaaue 9, am Freitag, 12. Oktober, statt. Für die Wahlreise Kassel-Land ist das Event am Ziegeleimuseum Oberkaufungen, Niester Straße 24, für Freitag, 19. Oktober, angesetzt.

Zusagen von Kandidaten

Für seine Wahlveranstaltung in der Stadt Kassel konnte Huhn bereits drei Kandidaten gewinnen. Aus dem Wahlkreis 4, Kassel-Stadt II, nehmen Marcel Breidenstein als Ersatz für Karin Müller (Grüne) und Violetta Bock (Die Linken) teil. Vom Wahlkreis 3, Kassel-Stadt I, erhielt Huhn eine Zusage von Torsten Felstehausen, ebenfalls von den Linken.

Bei der Veranstaltung im Landkreis in Kaufungen nehmen vom Bezirk Kassel-Land II bereits vier Kandidaten teil. Frank Williges von der CDU, Susanne Regier (Grüne), Marjana Schott (Die Linke) und Matthias Berghaus (FDP) lassen sich dieses besondere Event nicht entgehen. Vom Wahlreis 1, Kassel-Land I, konnte Huhn Juri Stölzner (Grüne) und Tim Zborschil (Die Linke) für die Teilnahme begeistern. Um weitere Zusagen und Ersatzkandidaten bemühe sich Huhn weiterhin.

Bildung darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen!

06. Oktober 2018  Tim Zborschil

Leider sieht die Realität oft heute noch weitestgehend anders aus.

Wir wollen dies nicht länger hinnehmen und fordern deshalb, dass die Lernmittelfreiheit, die die hessische Verfassung vorschreibt, auch tatsächlich umgesetzt wird. Lehrmittel, sowie Ausflüge und der Schülerverkehr sollen allen Schüler*innen kostenfrei zur Verfügung stehen, denn nur so kann der Schulalltag für alle gut gestaltet werden.

Wir fordern zudem ein neues Lehr- und Lernmittelfreiheitsgesetz, das seinen Namen auch verdient. Zuzahlungen zu Büchern, Kopien und anderen Materialien seitens der Eltern wollen wir restlos abschaffen. Wir finden auch, dass der Weg in die Schule nichts kosten sollte und fordern daher ein kostenfreies Schülerticket für alle Schüler*innen und dies unabhängig vom Wohnort und somit der Entfernung zur Schule.

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Tim: Kandidatencheck zur Landtagswahl 2018

05. Oktober 2018  Tim Zborschil

“Schon über ein Viertel der jungen Erwachsenen leiden unter Depressionen, Belastungs-oder Angststörungen. Uns muss bewusst sein, dass wir am Ast sägen auf dem wir sitzen.”

Puh… mein erstes TV-Interview – dementsprechend aufgeregt war ich. Aber seht besser selbst.

Der Hessische Rundfunk hatte zum Kandidatencheck zur Landtagswahl 2018 in Hessen eingeladen und ich bin dieser Einladung natürlich gerne gefolgt.

Jede/r Kandidat*In hatte 4 Minuten Zeit darzulegen, weshalb er / sie antritt oder man hatte die Möglichkeit, auf einzelne Fragen zu antworten.

Meinungen und Kritik gerne gesehen! 
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„Ich gebe mein Taschengeld gerne für Mittagessen in der Schule aus.“

26. September 2018  Tim Zborschil

Diesen Satz wird wohl niemand von euch jemals sagen. Schließlich ist das Taschengeld doch eher für die Freizeit gedacht und nicht für das Essen in der Schule. Trotzdem müssen viele von euch das Schulessen von ihrem Taschengeld bezahlen. Und wenn es dann nicht mal lecker ist oder nicht satt macht, sind die im Schnitt 3,00 € fast umsonst ausgegeben.

Die Schultage dauern immer länger. 10 Schulstunden am Tag sind sicher für die meisten von uns die Regel. Wenn man also den ganzen Tag in der Schule verbringt, sollte man auch irgendwann mal etwas essen, um die innere Batterie wieder aufzuladen.

Momentan kostet das Schulessen an so gut wie allen Schulen in Hessen für die Schüler*innen noch Geld. Geld, dass man selbst aufbringen muss und nicht für schönere Dinge, wie zum Beispiel einen Kinobesuch oder ein Eis mit Freunden ausgeben kann.

Deshalb fordern wir, dass es grundsätzlich an allen Schulen und Kindertagesstätten in Hessen gutes, regionales und vor allem kostenloses Mittagessen gibt, denn mit leerem Bauch lernt und tobt es sich schlechter.

HNA Presseportrait mit Tim Zborschil: Finger in die Wunde legen!

17. September 2018  Tim Zborschil

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