Fracking – Brennendes Leitungswasser, verseuchte Böden und Gewässer

27. Oktober 2018  Kreisverband

Freihandelsabkommen wie TTIPCETA oder JEFTA werden von der EU gerne hinter verschlossenen Türen verhandelt und möglichst geheim gehalten. Durchgewunken sollen diese dann meistens während eines sportlichen Großereignisses wie der Fußballwelt- oder Europameisterschaft werden. Aber zum Glück gibt es Menschen mit offenen Augen und Ohren.

Ein großer Nachteil dieser Abkommen ist das sogenannte Fracking. Beim Fracking werden im Sand- und Schiefergestein eingeschlosse Gas- und Ölvorkommen mittels eines Bohrkanals und des Einsatzes von hochgiftigen und krebserregenden Chemikalien und Millionen von Litern Wasser herausgelöst. Unter diesen Chemikalien befinden sich unter anderem Kaliumchlorid, Dieselkraftstoff, Methanol, 2-Butoxylethanal, Nonylphenolethoxylat sowie Quecksilber.

Bereits jetzt hat sich der US-amerikanische Mineralölkonzern ExxonMobil große Flächen in Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen gesichert und bereits erste Probebohrungen durchgeführt. Nach den Probebohrungen auf den Flächen in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen wurden danach einige der Chemikalien im Grundwasser nachgewiesen.

Was Fracking anrichten kann, kann man in den USA sehr gut beobachten. Es werden bei der Gewinnung tonnenweise CO2 und Methan freigesetzt, viele Millionen Liter Wasser verbraucht, hochgiftige, brandfördernde und krebserregende Chemikalien in den Boden gepumpt und somit die Gesundheit von Menschen und Tieren gefährdet. Dazu kommt noch die Verseuchung unseres Grundwassers, unserer Gewässer und Böden.

Im Jahr 2016 gab es im Bundestag eine Abstimmung über ein generelles Verbot von Fracking. DIE LINKE. hat sich als einzige Partei gegen diese Methode ausgesprochen und das Verbot bei der Abstimmung klar befürwortet. Selbst die sich nach außen umweltschützend gebende Partei Bündnis 90/Die Grünen haben ein Verbot einstimmig abgelehnt.

Wir müssen diese Technologie in Deutschland unbedingt verhindern und generell verbieten. Für die Gesundheit der Menschen und für die Natur. In Frankreich ist Fracking übrigens seit 2011 richtiggehend verboten.

Wir unterstützen auch die Bürgerinitiative Fracking freies Hessen. Auf der Homepage www.frackingfreieshessen.de könnt ihr euch umfassend zum Thema informieren und auch die Klagen gegen CETA, TTIP und JEFTA unterstützen.

Unter dem Link www.youtu.be/q3dveWb0fd0 könnt ihr die 3sat Dokumentation „Risiko Fracking“ vom 03.11.2015 ansehen.

Wenn wir aus der Kohle aussteigen, dann dürfen wir diese Methode der Gasgewinnung unter keinen Umständen zulassen, sondern müssen sie unbedingt verhindern!


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