Keinen Bock mehr aufs Landleben? Leider nachvollziehbar…

25. Oktober 2018  Tim Zborschil


Schwimmbäder
 oder Jugendräume werden geschlossen, Spiel-und Sportplätze sind veraltet, verdreckt oder marode und wenn man abends mal Weggehen will, sitzt man Mangels ÖPNV im Dorf fest.

Und von den Funklöchern will ich gar nicht erst anfangen…

Das Leben im ländlichen Raum ist für junge Menschen inzwischen mehr als unattraktiv. Das Stadt-Land-Gefälle ist dramatisch. Nicht ohne Grund warten viele junge Menschen nur darauf endlich in die Stadt ziehen zu können.

Wenn wir nicht schleunigst in den ländlichen Raum investieren und so verhindern, dass wir Menschen schon in jungen Jahren vom Landleben frustrieren, wird sich der inzwischen für viele Dörfer und Gemeinden existentielle Trend der Abwanderung in die Städte nicht aufhalten lassen.

Wir brauchen einen attraktiven ländlichen Raum: 
Dazu gehören…

– ein flächendeckender Mobilfunk-und Breitbandausbau, 
– ein enger getakteter ÖPNV, idealerweise zum Nulltarif
– die Abschaffung der ungerechten 3km-Regelung beim Schüler*Innenticket
– Sanierung und Wiedereröffnung von bereits geschlossenen Schwimmbädern (letztes Jahr wurden deutschlandweit 175 Bäder geschlossen!)
– kein Jugendraum darf mehr dem Sparzwang zum Opfer fallen!
– die Förderung und Stärkung von Ehrenamt und Vereinswesen statt ihnen wie bisher Steine in den Weg zu legen und vieles mehr.

Lasst uns laut und rebellisch sein und die Finger immer wieder in die Wunden legen. Anders wird sich nichts ändern.


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